
Mit dem Projekt "Brückenjahr" soll die Kontinuität des Lernens beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule gesichert werden. Bis Ende 2010 stellt das Niedersächsische Kultusministerium dafür 20 Millionen Euro bereit, um alle Kinder vor der Einschulung bestmöglich zu fördern. Damit wird die Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule gezielt ausgebaut und optimiert.
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Im Laufe des Projektes "Brückenjahr" sollen Beobachtungsverfahren installiert werden, mit deren Hilfe die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder 15 Monate vor Einschulung ermittelt werden. Dazu gehören, neben ausreichenden Sprachkenntnissen, sogenannte schulnahe Vorläuferfähigkeiten und -fertigkeiten in den oben genannten Bereichen.
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Landesweit werden mittlerweile rund 60 Beratungsteams eingesetzt, die seit 1. August 2007 die Zusammenarbeit von Kindergärten und Schulen koordinieren . Zu einem Team gehören jeweils eine Fachkraft aus dem Kita-Bereich und eine Lehrkraft aus einer Grund- oder Förderschule.
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Zum 1. August 2007 und zum 1. August 2009 wurden 250 bzw. 325 Modellprojekte durch die Ausstattung mit zusätzlichem Personal gefördert. Dabei arbeitet jeweils eine Grundschule mit bis zu drei Kindergärten zusammen.
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Um die Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Grundschule zu optimieren, werden Fachkräfte aus dem Elementar- und dem Primarbereich gemeinsam fortgebildet.
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850 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 24. Februar 2010 zur landesweiten Fachtagung des Modellprojekts Brückenjahr in Hannover. Eröffnet wurde die Tagung von Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann, die ein positives Fazit zog: "Das Projekt bringt nur Vorteile für alle Beteiligten - für Erzieherinnen, Lehrkräfte, Eltern - und vor allem für die Kinder".
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