Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern

Die Corona-Pandemie ist gerade für berufstätige Eltern eine große Herausforderung. Im Jahr 2019 waren drei von vier Müttern (74,7 %) in Deutschland mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Quote ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen: 2009 lag sie noch bei 66,7 %. Frauen mit Kindern stehen allerdings weiterhin deutlich seltener im Arbeitsleben als Männer in derselben familiären Situation: Der Anteil der erwerbstätigen Väter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren blieb im selben Zeitraum nahezu konstant und lag 2019 bei 92,9 %. Mehr …

Corona und Arbeitszeit: Lücke zwischen den Geschlechtern bleibt

Die durchschnittliche Erwerbs-Arbeitszeit von Frauen ist im Zuge der Corona-Krise stärker gesunken als die von Männern. Dadurch hat sich die Schere bei den geschlechtsspezifischen Erwerbs-Arbeitszeiten geöffnet. Das ergeben neue Daten aus der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung vom November 2020. Mehr …

Mehr Kinderkrankentage als Entlastung für berufstätige Eltern

Für das Jahr 2021 wird die Zahl der Kinderkrankentage für gesetzlich Versicherte verdoppelt. Das hat der Bundestag beschlossen. Zudem soll der Anspruch nicht nur bei Krankheit des Kindes gelten, sondern auch, wenn Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist. Die Regelung gilt rückwirkend zum 5. Januar. Mehr …

4. Atlas zur Gleichstellung in Niedersachsen:
Familiäre Orientierung junger Väter nimmt zu

4ter-Atlas-zur-Gleichstellung-von-Frauen-und-Männern-NdsDer 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen bringt es an den Tag: Junge Väter bringen sich stärker in die Familie ein. So stieg der Anteil der Väterbeteiligung am Elterngeld 2020 gegenüber dem Jahr 2010 um 19,9 Prozentpunkte auf 38,4 Prozent. Der Atlas enthält Informationen zum gleichstellungspolitischen Umsetzungsstand in den Gemeinden und Kreisen in Niedersachsen und bietet gesicherte Daten für eine nachhaltige und zielorientierte Gleichstellungspolitik. Mehr …

Auswirkungen von Corona auf die Vereinbarkeit von Familie und Schichtarbeit

Erfolgsfaktor-FamilieDas Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie informiert aktuell über das Thema "Auswirkungen von Corona auf die Vereinbarkeit von Familie und Schichtarbeit": Ob in der Pflege, der Reinigungsbranche, bei der Polizei oder im Paketdienst - das Arbeiten zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten ist für die Beschäftigten in diesen Bereichen die Regel. Mehr …

Kinderbetreuung in Corona-Zeiten

Die Schließung von Kitas und Schulen während der ersten Monate der COVID-19-Pandemie hat Eltern vor besondere Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von beruflichem Alltag und Kinderbetreuung gestellt. Von wem wurden Schul- und Kitakinder während dieser Zeit betreut? Und wie hat der berufliche Alltag von erwerbstätigen Müttern und Vätern die Kinderbetreuung beeinflusst? Diese Fragen wurden in einer Zusatzerhebung des Nationalen Bildungspanels (NEPS) am Leibniz Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) untersucht. Mehr …

Unternehmen werden in Corona-Krise familienbewusster

Als im Frühjahr 2020 alle Schulen und Kitas geschlossen waren, merkten die Unternehmen, wie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Prognos befragte Unternehmen und Eltern im Auftrag des Bundesfamilienministeriums und präsentierte die Ergebnisse. Mehr …

Eltern während der Corona-Krise: Zur Improvisation gezwungen

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) knüpft mit einer Studie an die sozialwissenschaftliche Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Eltern an und nimmt dabei sowohl die Familie als auch die Arbeitswelt in den Blick. Die Studie gibt zunächst einen Überblick über die Größenordnungen der von der Schließung von Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen betroffenen Elterngruppen sowie der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in den Monaten des Lockdowns. Mehr …

Existenzsichernde Erwerbstätigkeit von Müttern

Im Monitor Familienforschung 41 hat das Bundesfamilienministerium Fakten und Handlungsbedarfe zur existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Müttern zusammengefasst. Danach wirkt sich die vereinbarkeitsorientierte Familienpolitik mit dem Ausbau der Kinderbetreuung, der Einführung von Elterngeld und Kinderzuschlag sowie allmählichen Verbesserungen in der Arbeitswelt positiv auf die Erwerbstätigkeit von Müttern aus. Damit Mütter auch nach der Familienphase ein dauerhaft existenzsicherndes Einkommen erzielen können, besteht nach wie vor Handlungsbedarf an vielen Stellen. Mehr …

Plötzlich Vollzeitpapa: Kinder größter Stressfaktor in der Krise

Die Corona-Krise hat vor allem bei Vätern zu einer Verschiebung der Stressfaktoren geführt. Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, steht bei Männern jetzt nicht mehr der Job, sondern der Nachwuchs ganz oben auf der Stress-Skala: 42 Prozent aller befragten Väter mit Kindern unter 18 Jahren geben aktuell an, wegen deren Erziehung und Betreuung unter Druck zu stehen. Die Ausbildung oder den Beruf empfinden hingegen nur noch rund ein Drittel der Väter (36 Prozent) als Stressfaktor. Mehr …

Familienbewusstsein erleichtert das Krisenmanagement

Was bewegt Unternehmen in der Zeit der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie bei der Umsetzung einer familienbewussten Personalarbeit? Was sind die größten Probleme, welche Maßnahmen helfen und welche Erfahrungen wurden bislang gesammelt? Das Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie hat seine Mitglieder dazu befragt. Die Umfrage zeigt: Familienbewusste Unternehmen haben in der Krise Vorteile. Mehr …

Equal Pay Day: Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Niedersachsen

LSN_Statistisches-Landesamt-Nds_LogoDer durchschnittliche Bruttostundenverdienst der Frauen lag im Jahr 2019 in Niedersachsen um 20 Prozent niedriger als der Verdienst der Männer. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) anlässlich des Equal Pay Day am 17. März 2020 mitteilt, ist der unbereinigte Gender Pay Gap im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Der Verdienstunterschied von Frauen und Männern lag 2019 auch im Bundesdurchschnitt bei 20 Prozent. Mehr …

Equal Pay Day: Gleichstellungsministerin Carola Reimann kritisiert Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen

In Deutschland, so auch in Niedersachsen, beträgt der statistische Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen derzeit 20 Prozent. "Diese Lohnungleichheit zählt für mich zu den letzten großen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft. Wir müssen sie deshalb so schnell wie möglich beseitigen. Die Folgen dieser Lohnungerechtigkeit müssen Frauen im Arbeitsleben mit geringeren Löhnen und im Alter mit geringeren Renten bezahlen", kritisiert Niedersachsens Gleichstellungsministerin Carola Reimann aus Anlass des Equal Pay Day am 17. März 2020. Mehr …

Gutachten zur Ganztagsbetreuung: Eltern, Kinder und Wirtschaft profitieren

Beim Thema Ganztagsbetreuung geht es um Chancengleichheit für Kinder und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Davon profitieren Eltern, Kinder und Wirtschaft. Bis 2025 soll ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung umgesetzt werden. Dazu unterstützt der Bund die Länder mit Finanzhilfen in Höhe von zwei Milliarden Euro. Mehr …

Weiterhin Entwicklungsbedarf für echte Gleichstellung: Vereinbarkeit als Schlüsselthema

Am 15. November 1994 wurde der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz um den Passus ergänzt, dass der "Staat die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern fördert und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinwirkt". Auch 25 Jahre später gibt es noch großen Entwicklungsbedarf für eine echte Gleichstellung von Frauen und Männern wie Heiger Scholz, Staatssekretär im Sozial- und Gleichstellungsministerium des Landes Niedersachsen, aus diesem Anlass betonte. Ein Schlüssel zu mehr Gleichberechtigung ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mehr …

Mehr Unternehmen sorgen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

LSN_Statistisches-Landesamt-Nds_LogoDamit Berufstätigkeit und Kinderbetreuung der eigenen Beschäftigten besser vereinbart werden können, bieten Unternehmen in Niedersachsen Tageseinrichtungen für Kinder von Betriebsangehörigen an. Das Statistische Landesamt Niedersachsen (LSN) hat für das Jahr 2018 ermittelt, dass 89 von insgesamt 5.349 niedersächsischen Tageseinrichtungen zu den sogenannten Betriebstageseinrichtungen zählen. Das entspricht einem eher geringen Anteil von 1,7 Prozent an allen Einrichtungen. Doch im 10-Jahresvergleich ist die Dynamik in diesem Bereich hoch. Mehr …

Väter sind häufiger in Vollzeit erwerbstätig als Männer ohne Kinder

Lebenssituation-von-Maennern91 Prozent der Väter im Alter zwischen 18 und 64 Jahren gingen 2017 einer Erwerbstätigkeit nach. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, lag der Anteil der erwerbstätigen Männer dieser Altersgruppe ohne Kinder niedriger und betrug 77 Prozent. Väter sind in allen Altersgruppen zwischen 18 und 64 Jahren häufiger erwerbstätig als Männer ohne Kinder. Für Mütter zwischen 18 und 64 Jahren lag die Erwerbstätigenquote bei 71 Prozent und unterschied sich kaum von der Quote der Frauen ohne Kinder (74 Prozent). Mehr …

EU-Vereinbarkeits-Richtlinie: Mindeststandards zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Deutschland hat zusammen mit der Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten der sogenannten Vereinbarkeitsrichtlinie zugestimmt. Ziel der Richtlinie ist es, in der gesamten EU die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu verbessern. Konkret soll die Richtlinie für eine gerechtere Aufteilung von Betreuungs- und Pflegeaufgaben zwischen Frauen und Männern sorgen und die Erwerbsbeteiligung insbesondere von Frauen fördern, wie das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mitteilt. Mehr …

Bundesforum Männer: Stellungnahme zur EU-Vereinbarkeitsrichtlinie

Bundesforum-MaennerDas Bundesforum Männer hat eine Stellungnahme zur Einigung des Europäisches Parlaments und der Mitgliedstaaten auf die EU-Vereinbarkeitsrichtlinie veröffentlicht. Grundsätzlich wird begrüßt, dass nun EU-weit einige Standards definiert sind. All jene, die sich eine partnerschaftliche Aufteilung der Sorgearbeit wünschen, würden damit gestärkt. Für Deutschland ziehe die Vereinbarung aber wenig bis gar keine Verbesserungen nach sich. Mehr …

Fokusthema 'Väterfreundlichkeit'

Erfolgsfaktor-FamilieWas wünschen Väter sich, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht? Wo gibt es gute Beispiele aus Unternehmen? Wie sollte die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit aus Sicht der Väter aussehen? Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie stellt Informationen und Videos dazu zur Verfügung unter www.erfolgsfaktor-familie.de/fokusthema-vaeterfreundlich.

Wegstrecken zum Job: Väter halten an ihrem Pendelverhalten fest

Wie stark das familiäre Umfeld den Pendelweg beeinflusst, zeigt eine Untersuchung, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden jetzt veröffentlicht hat. Demnach legen kinderlose Männer und Frauen für den Job in etwa gleich lange Wegstrecken zurück. Nach der Geburt des ersten Kindes sieht das häufig anders aus. Mehr …

Abend- und Nachtarbeit der Eltern führt zu mehr Stress in der Erziehung

Eltern mit familienunfreundlichen Arbeitszeiten neigen ihren Kindern gegenüber zu mehr Strenge und negativem Kommunikationsverhalten wie Schelten oder Schreien. Für Väter wie Mütter gilt: Der Erziehungsstil beeinflusst entscheidend das Wohlbefinden der Kinder. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Team des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) nach einer Datenauswertung. Mehr …

Vereinbarkeit bleibt Top-Thema der Lokalen Bündnisse

Lokale-Buendnisse-fuer-Familie_LogoLokale Bündnisse für Familie setzen sich bundesweit vielfältig für familienpolitische Themen vor Ort ein. Die Befragung "Die Familienexperten" 2017 zeigt, dass die Lokalen Bündnisse die Zahl ihrer Projekte vor Ort deutlich erhöht haben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist weiterhin das Kernthema der Bündnisarbeit. Etwa jedes vierte der befragten Bündnisse bietet Beratungs- und Unterstützungsangebote explizit für Väter an oder setzt sich für väterfreundliche Personalpolitik ein. Mehr …

Fortschrittsindex 2017 zeigt Entwicklung hin zur familienbewussten Arbeitswelt

2017_Fortschrittsindex-2017Anlässlich des 10. Unternehmenstages Erfolgsfaktor Familie in Berlin hat Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek den Fortschrittsindex 2017 vorgestellt. Dieser beschreibt die Erfolge, Entwicklungen und Aktivitäten von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften zur Förderung einer familienbewussten Arbeitswelt in den vergangenen Jahren. Im Memorandum "Familie und Arbeitswelt - Die NEUE Vereinbarkeit" hatten sich das Bundesfamilienministerium und die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft (DIHK, BDA, ZDH) und der DGB auf gemeinsame Ziele verständigt und diese seither vorangetrieben. Mehr …

Partnerschaftliche Vereinbarkeit aus Sicht von Kindern und Eltern

Das Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) hat Familien, in denen beide Eltern vollzeitnah arbeiten, zu ihrem Alltag befragt. Für die große Mehrheit der Kinder in diesen Familien sind beide Elternteile gleichwertige Bezugspersonen im Alltag - was die Kinder als bereichernd erleben. Sie nehmen insbesondere wahr, dass ihre Väter präsenter sind als in anderen Familien. Mehr …

OECD-Studie: Mehr partnerschaftliche Vereinbarkeit

OECD-Studie_Dare-to-ShareDeutschland hat mit dem Ausbau der Kinderbetreuung sowie mit der Ausgestaltung des Elterngeldes bereits wichtige Voraussetzungen für eine gleichmäßigere Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen beiden Eltern geschaffen. Eine gezielte Weiterentwicklung bestehender Instrumente sowie Anpassungen im Steuer- und Transfersystem könnten dazu beitragen, dass es mehr Müttern und Vätern gelingt, umfänglich erwerbstätig zu sein und Zeit für Kinder und Partnerschaft zu haben. Zu diesem Schluss kommt die vom Bundesfamilienministerium geförderte OECD-Studie "Dare to Share" zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf in Deutschland. Mehr dazu im Niedersächsischen Familienportal www.familien-in-niedersachsen.de

WZB-Studie: Partnerschaftliche Vereinbarkeit - Die Rolle der Betriebe

Betriebe haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die erstmals systematisch die Rolle der Betriebe für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben untersucht hat. Befragt wurden mehr als 1.700 zusammenlebende Mütter und Väter, deren Kinder jünger als 13 Jahre alt sind. Die Studie wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert. Mehr …

Familienfreundlichkeit im Handwerk

Familienfreundlichkeit-im-HandwerkIm Rahmen des Wettbewerbs "Familienfreundlichkeit im Handwerk" ist eine Online-Broschüre entstanden, die an guten Beispielen aus Unternehmen zeigt, wie Beschäftigte ganz konkret bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden können und welche Vorteile alle Beteiligten davon haben. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hatte zu dem Ideenwettbewerb aufgerufen. Auch Betriebe aus Niedersachsen zählen zu den Vorbildern für familienfreundliches Handeln. Mehr …

Dossier Väter und Familie

Dossier-Vaeter-und-Familie_BMFSFJVäter wollen heute nicht nur Familienernährer sein, sondern ihre Kinder im Alltag begleiten. Sie identifizieren sich zunehmend mit einer aktiven Vaterrolle, haben eine partnerschaftliche Grundhaltung und wünschen sich Zeit für die Familie. Dieses Fazit zieht das Dossier "Väter und Familie – erste Bilanz einer neuen Dynamik" des Bundesfamilienministeriums. Mehr …

Zeit für Familie und Beruf - was Mütter und Väter wollen

Zeitkonflikte sind ein großes Problem bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Väter wünschen sich mehr Zeit für Kinder und viele Frauen wollen sich stärker beruflich engagieren. Die doppelte Vollzeit verspricht hier keine Lösung. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsforum Familie Untersuchungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben ausgewertet und geht der Frage nach, welche Wünsche Frauen und Männer, Mütter und Väter im Hinblick auf die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit haben. Mehr …

Familienarbeitszeit als Anreiz zur partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit

FamilienarbeitszeitDie Idee einer Lohnersatzleistung bei Familienarbeitszeit besteht darin, für Eltern und Alleinerziehende einen Anreiz zu setzen, in einer reduzierten Vollzeitbeschäftigung, die den Umfang von gängigen Teilzeitstellen übersteigt, tätig zu sein. Der Differenzbetrag zum Vollzeit-Einkommen würde durch eine staatliche Leistung teilweise ausgeglichen. Damit sollen zum einen Zeitressourcen für die Familienarbeit zur Verfügung stehen, zum anderen soll auch eine Integration in den Arbeitsmarkt mit entsprechendem Einkommen gewährleistet sein. Bei Paaren wäre die Leistung daran geknüpft, dass beide Partner(innen) dieses Arbeitszeitarrangement eingehen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung dieses Modell quantifiziert. Es könnte Signalwirkung zu einer Normveränderung im Hinblick auf reduzierte Vollzeitbeschäftigung bei Menschen mit Sorgeverantwortung haben. Download der Untersuchung von der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung

Väter können Familie und Beruf nicht gut vereinbaren

Familienreport_Vaeter_BaWueDas baden-württembergische Sozialministerium hat den Familienreport "Väter" vorgestellt. Demnach sagen zwei Drittel der Männer mit minderjährigen Kindern, dass ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht gut gelingt. Viele wünschen sich mehr Zeit für die Familie, sehen aber keine Möglichkeit, diesen Wunsch zu realisieren. Unterstützung, um Beruf und Familie vereinbaren zu können, wünschen sich Väter in den Bereichen Infrastruktur, Finanzen und Zeitpolitik. Mehr …

Väter und der berufliche Wiedereinstieg der Partnerin

Vaeter-und-der-Wiedereinstieg-der-PartnerinOb Müttern der berufliche Wiedereinstieg gelingt, hängt wesentlich vom Engagement der Väter ab. Ein großer Teil von ihnen möchte die Partnerin dabei unterstützen, die eigene Arbeitszeit reduzieren und Familienaufgaben übernehmen. Im Rahmen des Aktionsprogramms Perspektive Wiedereinstieg hat das Bundesfamilienministerium in Zusammenarbeit mit der hessenstiftung – familie hat zukunft im Dezember 2011 die Studie "Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin" veröffentlicht. Sie wertet moderierte Gespräche mit Vätern über die Umbruchsituation aus, die mit dem Wiedereinstieg von Müttern für die ganze Familie verbunden ist. Mehr …

Die neuen Väter zwischen Kind und Karriere

Die-neuen-Vaeter-zwischen-Kind-und-KarriereDer Journalist Thomas Gesterkamp, Mitbegründer des Väter-Experten-Netzes Deutschland (VEND), stellt dem Selbstbild aktiver Väter die Erwartungen einer "Unentbehrlichkeitskultur" in der Arbeitswelt gegenüber. Sie lässt familiäre Argumente von Männern wenig gelten und verlangt ihnen viel Selbstbewusstsein in ihrer modernen Rolle ab. Mehr …

Erfolgsfaktor Familie

Das Bundesfamilienministerium will mit dem Unternehmensprogramm "Erfolgsfaktor Familie" zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft (BDA, DIHK, ZDH) und dem DGB "Familienfreundlichkeit" zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft machen. www.erfolgsfaktor-familie.de

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