Gender- und vielfaltsreflektierte Arbeit mit Männern* in der Migrationsgesellschaft

10. November 2020

Rollenspielen_VNBEine Broschüre der Bildungs- und Beratungsstelle Gmit Niedersachsen bietet vielfältige Einblicke in die Erfahrungen mit dem Modellprojekt "Rollenspielen". Mit einem besonderen Ansatz motiviert "Rollenspielen" junge Männer* mit und ohne Flucht-/ Migrationserfahrungen dazu, über Zukunftsvisionen und Rollenerwartungen ins Gespräch zu kommen. Tischfußballturniere in Gemeinschaftseinrichtungen bilden den Einstieg zu lockeren Diskussionsrunden. In moderierten Gesprächen kommen teilhaberelevante Themen auf den Tisch. Gemeinsam finden Perspektivwechsel und Austausch statt.

Mit Männern* über Privilegien und kritische Männlichkeits*konzepte in den Austausch zu kommen, ist herausfordernd. Sowohl für viele der Männer* selbst als auch für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die sich in verschiedensten Bereichen sozial engagieren. Das Projekt "Rollenspielen" ist ein Weg, um die Männer* zugewandt zu erreichen und nachhaltig zusammenzubringen. Anhand der Erfahrungen und Ergebnisse aus den Diskussionsrunden mit den Männern* wurden Multiplikator*innen-Fortbildungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche konzipiert und durchgeführt.

Die Broschüre möchte für sozial engagierte Menschen eine begleitende Unterstützung bei der Praxisreflexion sein, um die eigene Arbeit und das Engagement gender- und vielfaltsreflektierter zu gestalten. Sie hat das Ziel, Neugierde zu entfachen und Mut zu machen für die Arbeit mit und für Männer* in einer von Ungleichheiten und Vielfalt geprägten Gesellschaft.

Die Bildungs- und Beratungsstelle Gmit Niedersachsen ist Trägerin des Modellprojekts "Rollenspielen", gefördert durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

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Download der Broschüre von der Website Gmit

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