Lebenssituation von Allein- und Getrennterziehenden besser verstehen

Was ändert sich bei einer Trennung für die Eltern, insbesondere im Hinblick auf Erwerbstätigkeit, die Aufgabenverteilung und die finanzielle Situation? Der Monitor Familienforschung "Allein- oder getrennterziehen - Lebenssituation, Übergänge, Herausforderungen" des Bundesfamilienministeriums untersucht diese Fragen. Mehr …

Sorge-und Umgangsrecht und Unterhaltspflicht in der Coronakrise

Aufgrund der Coronakrise wird das öffentliche Leben stark eingeschränkt und es gilt die dringende Empfehlung, soziale Kontakte möglichst zu vermeiden. Kinder von getrennt lebenden Eltern haben jedoch in der Regel auch in der Krisensituation ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen, wenn dies dem Kindeswohl dient. Was bedeutet nun aber die Coronakrise für Umgang und Sorge mit Kindern, wenn die Eltern getrennt leben? Was ist bei einer angeordneten oder freiwilligen Quarantäne zu beachten? Was gilt, wenn eine Umgangsregelung krisenbedingt nicht eingehalten wird? Die Website des Bundesjustizministeriums informiert über das Sorge- und Umgangsrecht während der Corona-Pandemie und beantwortet die häufigsten Fragen.

Anpassung Düsseldorfer Tabelle ab Januar 2021

Zum 1. Januar 2021 wird die von dem Oberlandesgericht Düsseldorf herausgegebene "Düsseldorfer Tabelle" geändert. Die Bedarfssätze für minderjährige Kinder der ersten Einkommensgruppe der Tabelle werden an die neuen Vorgaben der Mindestunterhaltsverordnung angepasst. Mehr …

Das Eherecht

Das-EherechtFür den Fall der vorübergehenden oder dauernden Trennung bzw. Scheidung einer Ehe erlangt das Familienrecht besondere Bedeutung. Eine Broschüre des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gibt einen ersten Überblick zu den relevanten Themen: Eheliche Lebensgemeinschaft, vorübergehendes oder dauerndes Getrenntleben der Eheleute, Scheidungs- und Scheidungsfolgenrecht unter Berücksichtigung des Zugewinnausgleichs, des Unterhaltsrechts sowie des Rechts des Versorgungsausgleichs, Gerichtsverfahren bei einer Scheidung sowie Fragen des Kindschaftsrechts (z. B. Umgang, Sorgerecht). Die Broschüre (Stand: Februar 2020) bezieht sich auf Ehen, die deutschem Recht unterliegen. Bei Ehen mit Auslandsbezug kann die Rechtslage anders sein. Bestellung und Download unter www.bmjv.de

Unterhaltsvorschuss: Rückgriffsquote gestiegen

Nach einer Trennung bekommen viele Alleinerziehende vom früheren Partner oder der früheren Partnerin keinen oder nur unregelmäßig Unterhalt für das gemeinsame Kind. Zahlt der unterhaltspflichtige Elternteil nicht, hilft der Staat Alleinerziehenden und zahlt Unterhaltsvorschuss. Immer häufiger holt er sich dieses Geld vom unterhaltspflichtigen Elternteil wieder zurück, wie das Bundesfamilienministerium mitteilt. Mehr …

Bundesforum Männer setzt sich für die Stärkung des Wechselmodells nach Trennung und Scheidung ein

Bundesforum-MaennerDas Bundesforum Männer, Interessenverband für Jungen, Männer und Väter, setzt sich dafür ein, das Wechsel- bzw. Doppelresidenzmodell als Option zur Übernahme gemeinsamer Erziehungsverantwortung nach Trennung und und Scheidung zu stärken. Ein Ziel ist es, betroffenen Kindern auch weiterhin einen Familienalltag mit beiden Elternteilen zu ermöglichen und "fürsorgliche Männlichkeiten" (caring masculinities) zu fördern. Mehr …

HSBN 2019: Steigende Zahl alleinerziehender Männer

Im Jahr 2017 lebten in Niedersachsen 244.400 Alleinerziehende, wovon 202.800 bzw. 83,0 Prozent Frauen waren. Im Fünfjahreszeitraum erhöhte sich die Gesamtzahl um 3,6 Prozent. Dabei blieb die Zahl der Mütter fast konstant, die Zahl der alleinerziehenden Männer erhöhte sich dagegen um fast ein Viertel (7.900; 23,4 Prozent). Der Väteranteil vergrößerte sich damit um 2,7 Prozentpunkte auf 17,0 Prozent, wie der Bericht zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN 2019) zeigt. Mehr …

Niedersächsischer Rückgriffspakt: Unterhaltsvorschuss konsequenter zurückholen

Rund 86.000 Kinder und Jugendliche profitieren derzeit in Niedersachsen vom Unterhaltsvorschuss. Diese Leistung streckt der Staat vor, wenn ein Elternteil den monatlichen Unterhalt für seine Kinder nicht zahlt. In Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr 218,4 Millionen Euro an Alleinerziehende gezahlt. Steuergeld, das es nach dem Willen von Sozialministerin Carola Reimann zurückzuholen gilt. Damit das in Zukunft besser als bislang gelingt, unterzeichneten Land und kommunale Spitzenverbände im Mai 2019 den "Niedersächsischen Rückgriffspakt". Mehr …

Trennungsfamilien: Bei gemeinsamem Sorgerecht sehen Väter ihre Kinder öfter

Die Hertie School of Governance hat gemeinsam mit den Universitäten Rostock und Magdeburg eine Publikation mit sozialwissenschaftlichen Befunden zur Lebenswirklichkeit von Nachtrennungsfamilien herausgegeben. Die Gestaltung aktiver Vaterschaft ist demnach für Trennungsfamilien eine besondere Herausforderung. Die Wahrnehmung des gemeinsamen Sorgerechts spielt hier nach Ansicht der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine wichtige Rolle. Mehr …

Gemeinsames Sorgerecht: Trennungsväter pflegen den Kontakt zu ihren Kindern

Wenn Eltern sich trennen, leben die Kinder in den allermeisten Fällen im Haushalt der Mutter. Ob und wie der Vater dann den Kontakt zu ihnen hält, hängt sehr stark vom Sorgerecht, aber auch vom Bildungsniveau, dem Erwerbsstatus und der Lebensform des Vaters ab. Das zeigt eine neue Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels. Mehr …

Mein Papa kommt

Mein-Papa-kommtGetrennt erziehende Väter oder Mütter nehmen für den regelmäßigen Umgang mit ihren Kindern oft weite Anfahrten und hohe Kosten auf sich. Das Besuchsprogramm "Mein Papa kommt" ermöglicht es diesen Elternteilen, die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Das gemeinnützige Unternehmen Flechtwerk 2+1 vermittelt kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten für die Erwachsenen am Wohnort des Kindes. Über das bundesweite Netzwerk finden getrennt lebende Elternteile mit Kindern im Alter zwischen null und zehn Jahren ehrenamtliche Gastgeberinnen und Gastgeber. Mehr …

Das Kindschaftsrecht

Das-KindschaftsrechtDas Bundesjustizministerium hat eine übersichtlich gestaltete aktuelle Broschüre zum Kindschaftsrecht herausgegeben. Anhand von Beispielen werden unter anderem Fragen zum Abstammungsrecht, zur elterlichen Sorge, zum Recht auf gewaltfreie Erziehung und zum Umgangsrecht beantwortet. Wer ist der Vater eines Kindes? Was ist elterliche Sorge? Warum ist Gewalt in der Erziehung verboten? Was passiert, wenn Eltern sich trennen? Wie wird die Ausgestaltung des Umgangs mit dem Kind geregelt? Thematisiert werden auch Fragen zum Unterhaltsrecht und zu gerichtlichen Verfahren sowie zum Vater-Kind-Verhältnis bei Zeugungen mittels Samenspende. Die Broschüre steht zum Download auf der Website des Bundesjustizministeriums bereit.

Getrennt lebende Eltern wollen gemeinsam erziehen

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley hat in Berlin die ersten Ergebnisse einer Befragung von Trennungseltern vorgestellt. Deutlich wird: Getrennte Eltern wünschen sich eine partnerschaftliche Erziehung ihrer Kinder. Besonders Väter fordern bessere rechtliche Bedingungen. Die Befragungsergebnisse wurden im Rahmen des Zukunftsgesprächs "Gemeinsam getrennt erziehen" vorgestellt. Mehr …

Leitfaden zur internationalen Familienmediation

Familienkonflikte-bewaeltigenDer Internationale Sozialdienst (ISD) im Deutschen Verein erhält zahlreiche Beratungsanfragen, in denen es um internationale Kindschaftskonflikte geht. Aus diesem Grund hat der ISD den vom Gesamtverband International Social Service entwickelten Leitfaden "Familienkonflikte bewältigen" in deutscher Übersetzung herausgegeben. Der Leitfaden informiert über die Möglichkeiten aber auch Grenzen der Mediation in grenzüberschreitenden Kindschaftskonflikten. Mehr …

Bund und Länder einigen sich auf Ausweitung des Unterhaltsvorschusses

Durch eine Ausweitung des Unterhaltsvorschusses sollen Alleinerziehende und ihre Kinder besser unterstützt werden. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Der Unterhaltsvorschuss wird seit 1. Juli 2017 für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr gezahlt, die maximale Bezugsdauer von 72 Monaten entfällt. Mehr …

Wechselmodell - Ist das was für uns?

Wechselmodell-Ist-das-was-fuer-unsDer Verband alleinerziehender Mütter und Väter möchte mit seiner Broschüre Eltern bei ihrer Entscheidung unterstützen, ob das Wechselmodell eine für sie geeignete Betreuungsform wäre. Dabei geht es darum, wie Kommunikation funktionieren kann, um Anforderungen aus Sicht der Kinder und der Eltern sowie um sozial - und unterhaltsrechtlichen Fragen. Erfahrungsberichte von Eltern und Kindern stellen die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln dar. Mehr …

Stark und verantwortlich - Väter nach Trennungen

Stark-und-verantwortlich_Ein-Ratgeber-fuer-Vaeter-nach-TrennungenDas praxisorientierte Buch zeigt Wege auf, die Väter beschreiten können, um nach einer Trennung in Kontakt und Beziehung zu ihren Kindern stark und verantwortlich zu bleiben. Welche Lebensmodelle sind denkbar, wie können Eltern den Bedürfnissen ihrer Kinder auch nach einer Trennung gerecht werden? Der Ratgeber soll Vätern helfen, trotz aller Schwierigkeiten und Sorgen am Ball zu bleiben und für ihre Kinder weiterhin präsent zu sein. Die Autoren Eberhard Schäfer und Marc Schulte haben 2007 das Väterzentrum Berlin gegründet. Sie beraten Väter in allen Lebenssituationen. Mehr …

Webtipp Alleinerziehende

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) bietet in einem Community-Portal aktuelle Meldungen, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung für Alleinerziehende.
www.die-alleinerziehenden.de

Aktionen und Termine

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In unserem Terminkalender finden Sie Aktionen und Angebote für Väter mit Kindern sowie Seminare und Fortbildungen für alle, die an Väterarbeit interessiert sind.

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