Niedersächsischer Gesundheitspreis für Vater-Kind-Angebot auf Norderney

Niedersaechsischer-Gesundheitspreis_Logo In Hannover wurde der Niedersächsische Gesundheitspreis 2016 an drei herausragende Projekte aus dem Gesundheitswesen verliehen. In der Kategorie "Der kleine Unterschied! Geschlechterspezifische Gesundheitsversorgung und -förderung" wurde die Fachklinik Thomas Morus auf Norderney für ihr besonderes Angebot an Vater-Kind-Maßnahmen ausgezeichnet.

Die Fachklinik Thomas Morus in Trägerschaft der Caritas führt an fünf Terminen pro Jahr anstelle von Mutter-Kind-Maßnahmen Vater-Kind-Maßnahmen für jeweils 38 Väter zusammen mit ihren Kindern durch. Die Männergruppe reist gemeinsam an und bildet für 21 Tage eine therapeutische Gruppe. In diesem Zeitraum werden keine Mütter aufgenommen.

In dieser geschlechtsspezifischen Gruppe kümmern sich die Männer um ihre eigene Gesundheit, reflektieren in Gruppen oder in der Einzelberatung schwierige Situationen im Kontext von Familie und Beruf und nehmen die Vater-Kind-Beziehung bewusst in den Fokus. Gleichzeitig werden sie in der Bewegungs- und Entspannungstherapie für sich selbst aktiv. Für die Zeit der Vater-Kind-Maßnahmen wird der Anteil der männlichen Therapeuten erhöht. Außerdem begleitet zusätzlich ein Männerseelsorger die Maßnahme.

Der Niedersächsische Gesundheitspreis ist mit 15.000 Euro dotiert, jedes Projekt erhält 5.000 Euro. Ausgeschrieben wurde der Preis in diesem Jahr gemeinsam vom Niedersächsischen Sozial- und Gesundheitsministerium, dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) sowie der Apothekerkammer Niedersachsen.

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weitere Informationen zum Niedersächsischen Gesundheitspreis unter www.ms.niedersachsen.de

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