Hinsehen und Hilfe holen bei Verdacht auf Kindesmissbrauch

mutig-fragen-besonnen-handelnMenschen, die den Verdacht haben, dass ein Kind sexuell missbraucht wird, sollten nicht zögern, sondern sich Beratung oder Hilfe holen. Das Bundesfamilienministerium appelliert aus aktuellem Anlass erneut nicht nur an Eltern und Erziehungsberechtigte, sondern an alle Menschen, die mit Kindern zu tun haben, beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung oder Missbrauch bestehende Hilfeangebote in Anspruch zu nehmen. Mehr …

Prävention von Schütteltrauma: Flyer in sieben Sprachen

Schütteltrauma-5Sprachen_Flyer_150pxMit Materialien zur Prävention von Schütteltrauma klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (werdende) Eltern über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Der Flyer "Ihre Nerven liegen blank?" informiert über das frühkindliche Schreien und gibt Eltern Tipps im Umgang mit einem Baby, das viel schreit. Der Flyer liegt neben Deutsch in fünf weiteren Sprachen vor. Mehr …

Niedersachsen: Täterarbeit bei häuslicher Gewalt steht im Fokus eines Modellprojekts

Bei einem neuen dreijährigen Modellprojekt "Nachhaltige Vernetzung der Täterarbeit Häusliche Gewalt in Niedersachsen" stehen Kursangebote und die Vernetzung von Täterarbeitseinrichtungen mit den örtlichen Interventionsstrukturen im Fokus. Das Projekt des Niedersächsischen Sozialministeriums ist Teil der Umsetzung der Istanbul Konvention und wird durch das Männerbüro Hannover umgesetzt. Mehr …

Survival-Kit für Männer unter Druck

In einer Krisensituation steigt das Risiko die Kontrolle zu verlieren. Mit dem "Survival-Kit" für Männer unter Druck ist eine konkrete 10-Schritte-Handlungsempfehlung in mehreren Sprachen veröffentlicht worden. Sie unterstützt betroffene Männer dabei, Stressmomente zu bewältigen. Damit leistet die Handlungsempfehlung einen Beitrag zur Prävention häuslicher Gewalt. Mehr …

Gefahr für Babys durch Schütteln wird unterschätzt

NZFH_Plakat_SchuetteltraumaWie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf. 24 Prozent der Befragten meinen irrtümlicherweise, dass Schütteln einem Baby nicht schade. Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) hat daher das NZFH zusammen mit dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" eine Aufklärungskampagne über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern initiiert. Mehr …

Ratgeber für geflüchtete und neu zugewanderte Männer

Gewaltschutz-in-DeutschlandIm Rahmen des bundesweiten Projekts "MiMi-Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen" wurde ein Ratgeber für geflüchtete und neuzugewanderte Männer entwickelt, der die Orientierung in Deutschland bei Fragen zum Thema Gewalt erleichtern soll. Er informiert über die Schutz- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie über Möglichkeiten, gewalttätiges Verhalten bei sich selbst oder anderen zu erkennen und zu verringern. Mehr …

Väter und familiäre Gewalt

Vaeter-und-familiaere-GewaltDer Staat hat die Aufgabe, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung zu unterstützen und Kinder vor innerfamiliärer Gewalt zu schützen. Wenn in der Forschung und Praxis des Kinderschutzes von Eltern gesprochen wird, sind damit implizit weit überwiegend Mütter gemeint. Väter sind nur selten Gegenstand der Forschung als auch Adressaten von frühen Präventionsangeboten oder Hilfsmaßnahmen zur Abwendung einer möglichen Kindeswohlgefährdung. Christoph Liel untersucht in seiner Dissertation, welche Eigenschaften von Vätern verglichen mit Müttern die Entstehung von familiärer Gewalt in der frühen Kindheit begünstigen und deshalb Aufmerksamkeit bei der Prävention verdienen. Mehr …

Caring Dads - Fürsorgliche Väter sind gewaltfrei

"Caring Dads" richtet sich an Männer, die gegen ihre Kinder und/oder in Gegenwart der Kinder gegen die (Ex-)Partnerin gewalttätig geworden sind. Mit persönlicher Beratung und einem mehrteiligen sozialen Trainingskurs erhalten die Männer Unterstützung zur Verhaltensänderung, um aus dem Kreislauf aussteigen zu können.

Koordination und Kontakt:
Männerbüro Hannover e.V.
T (0511) 123 58 90
info@maennerbuero-hannover.de
www.maennerbuero-hannover.de