Papa geht arbeiten

Papa-geht-arbeitenWas bedeutet der Übergang ins Familienleben bei der Geburt eines Kindes für das Selbstbild von Männern? Wie verhalten sie sich in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung zur Vereinbarkeit aus Sicht von Vätern mit einem unter 3-jährigen Kind.

Danach empfinden Männer vor allem die große finanzielle Verantwortung, die sie tragen, häufig als belastend. Sie beurteilen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie je nach persönlicher Einstellung zur Familie unterschiedlich. Ihren Erziehungsstil schätzen Männer meist als partnerschaftlich, selten autoritär ein. Dabei setzen sie sich zum Teil deutlich gegen das Verhalten ihrer eigenen Väter ab. Eine Vätertypologie der Studie ergibt, dass Väter, die sich dauerhaft für flexiblere Arbeitszeiten, Zeit für Kinderbetreuung und gleichberechtigte Partnerschaften entscheiden, mit ihrer Situation am zufriedensten sind.

Bei der Reflexion der eigenen Vaterrolle nimmt das Verhältnis zum eigenen Vater einen wichtigen Platz ein, wie abschließend biografische Fallstudien zeigen.

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Olaf Kapella, Christiane Rille-Pfeiffer (Hrsg.): Papa geht arbeiten. Familienforschung – Schriftenreihe des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF), Band 23. Budrich Uni Press 2011, www.budrich-unipress.de

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