Neue Männer - muss das sein?

Neue-Maenner-muss-das-seinHat die Forderung nach mehr Geschlechtergerechtigkeit zu Benachteiligungen und Orientierungsproblemen von Männern und Jungen geführt? Prof. Matthias Franz und André Karger haben im Sammelband "Neue Männer - muss das sein?" Beiträge aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen zusammengetragen, die sich mit einer defizitorientierten gesellschaftlichen Sicht auf Männer auseinandersetzen. Das Buch stellt Problemlagen und Risiken männlicher Lebensentwürfe dar und entwickelt Perspektiven für ein neues Männerbild mit veränderten Rollen- und Identitätsentwürfen.

Langanhaltende öffentliche Kritik an Väterlichkeit, Männlichkeit und Mannsein ist als Ursache für eine Entwertung des Männlichen in der Gesellschaft und daraus resultierende Probleme und Risiken zu sehen, so eine Kernthese des Buches. Die humanethologischen, entwicklungspsychologischen, psychoanalytischen und sozial- und kulturwissenschaftlichen Beiträge des Buches werden als Beleg für diese Bestandsaufnahme zur Lage des Mannes herangezogen. Im Vorwort sprechen sich die Herausgeber für eine politische Strategie zur Geschlechtergerechtigkeit aus, die Jungen- und Männerbelange deutlich stärker fördert und einbezieht.

Prof. Dr. med. Matthias Franz, ist Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf.

André Karger ist Oberarzt am Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf.

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Matthias Franz / André Karger (Hrsg.)
Neue Männer - muss das sein?
Risiken und Perspektiven der heutigen Männerrolle
Vandenhoeck & Ruprecht
Göttingen, 2. Auflage 2011

www.v-r.de

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