Väterrollen in Fernsehserien

Vaeter-allerlei-GeschlechtsWie wird Vaterschaft in Fernsehserien inszeniert? Welche Modelle von Elternschaft entwerfen sie und wie wird dabei über Geschlechter- und Familienrollen reflektiert? Wie thematisieren sie die Widersprüche von Affekt und Macht, von Autonomie und Abhängigkeit in Familienbeziehungen? Die Beiträge des Sammelbandes "Väter allerlei Geschlechts" nehmen vor allem amerikanische Serien unter diesen interessanten Gesichtspunkten wissenschaftlich unter die Lupe.

Unter dem Stichwort "Intergenerationenambivalenz" wird gefragt, wie serielle Fernseherzählungen von Vaterschaft die zunehmende Spannung zwischen traditionellen, auch normativen Rollenbildern und gelebten Familienpraxen auffächern. Die Analysen reichen von "Bonanza" über das Väter- und Familienbild in Sitcoms bis hin zu "Väter-Cops". Am Schluss steht die Frage, ob Fernsehserien brauchbare Erziehungsratgeber sein können.

Das Buch gibt Anregungen für Studierende und wissenschaftlich Interessierte aus den Bereichen Pädagogik, Medienbildung, Kommuniaktionswissenschaften und Soziologie.

Das Autorenteam:
Dr. Anja Besand ist Professorin für Didaktik der politischen Bildung am Institut für Politikwissenschaft der TU Dresden. Dr. Mark Arenhövel ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden. Dr. Olaf Sanders ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Helmut-Schmidt- Universität Hamburg.

zurück …

Anja Besand, Mark Arenhövel, Olaf Sanders (Hrsg.)
Väter allerlei Geschlechts
Generationenverhältnisse und Autoritätsfiguren in Fernsehserien
Springer VS 2017, 159 Seiten
www.springer.com

zurück …