Stärkung der medienpädagogischen Elternarbeit in Niedersachsen

18. August 2021

Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) freut sich über 22 pädagogische Fachkräfte, die im Juli 2021 ihr Zertifikat als Eltern-Medien-Trainerinnen und -Trainer erworben haben und als Referentinnen und Referenten in der medienpädagogischen Elternarbeit aktiv werden.

In den vorangegangenen vier zweitägigen Bausteinen, drei davon mussten pandemiebedingt online durchgeführt werden, informierten sich die Teilnehmenden über Medieninhalte, Medienwirkungen und Jugendschutzaspekte. Sie führten intensive Diskussionen über Mediennutzungszeiten und ab welchem Alter Kinder aktiv an die Medien herangeführt werden sollten. Sie erprobten zahlreiche Computerspiele, erlebten mit der Virtual Reality-Brille neue Welten und sichteten bei Mädchen und Jungen beliebte Fernsehserien. Die Bedeutung des Smartphones und der sozialen Netzwerke wurde kontrovers diskutiert. Einen großen Raum nahm die Erprobung methodischer Ansätze zur Durchführung der Elternkurse ein sowie die Reflektion über die eigene Haltung, mit der die Referierenden Müttern und Vätern begegnen werden.

Die neu zertifizierten Eltern-Medien-Trainerinnen und -Trainer stammen u. a. aus Uelzen, Salzgitter, Verden, Holzminden und Cloppenburg. Die Kontaktdaten sind auf der Netzwerkkarte netzwerk-jugendschutz.de/referenten-in-niedersachsen-nach-regionen zu finden. Die dort hinterlegten Daten ermöglichen einen direkten Kontakt, um vor Ort eine medienpädagogische Elternveranstaltung zu initiieren.

Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) bietet die Fortbildung zur Eltern-Medien-Trainerin bzw. zum Eltern-Medien-Trainer seit 2006 an. Bis heute wurden 215 pädagogische Fachkräfte für die medienpädagogische Elternarbeit fortgebildet. Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

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Quelle: Pressemitteilung LJS, 23.07.2021
www.jugendschutz-niedersachsen.de

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