Vater-Kind-Kur soll die Beziehung zu den Kindern stärken

30. August 2019

Im Jahr 2018 wurden 131.000 Mütter und 6.000 Väter in den rund 1.200 Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden im Verbund des Müttergenesungswerks (MGW) beraten und 65.000 von ihnen schließlich bei einem Kurantrag unterstützt - mehr als im Vorjahr. Väter belastet vor allem die Herausforderung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. In den Kuren geben Väter häufig an, vor allem die Beziehung zu ihren Kindern stärken zu wollen. Mütter haben häufig das Bedürfnis, stressfreie Zeit für sich alleine und mit ihren Kindern zu bekommen.

Rund 50.000 Mütter und Väter nehmen an Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren oder Vater-Kind-Kuren in den Kliniken im Müttergenesungswerk teil. Befragungen des MGW zeigen, dass sie aus einem Katalog an gesundheitlichen Störungen durchschnittlich fünf bis acht angeben. Am häufigsten werden starke Erschöpfung, Schlafstörungen und Rückenbeschwerden genannt.

Gefragt nach den Belastungen im Alltag, werden im Schnitt vier bis fünf angegeben: Insbesondere ständiger Zeitdruck und die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf belasten Mütter und Väter. 83 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, fast 50 Prozent in Teilzeit – daneben sind sie in den meisten Fällen die Hauptverantwortlichen für Haushalt und die Organisation der Familie. Das belastet und kann krankmachen, insbesondere wenn die Anerkennung dafür fehlt, wie bis zu 37 Prozent der Mütter angeben. Väter arbeiten zu 76 Prozent Vollzeit.

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Pressemitteilung MGW, 11. Juli 2019
www.muettergenesungswerk.de

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